Choiseul Africa Business Forum 2025: Stärkung der Brücken zwischen nachhaltiger Industrialisierung und Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa

Am 4 . und 5. November 2025 war die Stadt Rabat Gastgeberin der 6. Ausgabe des Choiseul Africa Business Forum, ein führendes Wirtschaftstreffen, an dem Entscheidungsträger aus Politik, Industrie und Institutionen aus Afrika und Europa teilnahmen.

Unter dem Motto „Made With Africa” beleuchtete diese Ausgabe die industriellen Veränderungen des Kontinents, die Herausforderungen der Energiewende und neue nachhaltige Wirtschaftsmodelle, die auf Innovation und internationaler Zusammenarbeit basieren.

Unter den Teilnehmern befand sich Jean-Baptiste Sandoz, Gründer von Company Project und französischer Botschafter des Europäischen Klimapakts, der sich an den Überlegungen zur nachhaltigen Industrialisierung und zur Strukturierung lokaler Branchen mit starker Wirkung beteiligte.


Strategischer Austausch im Zentrum der industriellen Herausforderungen Afrikas

Während des gesamten Forums konnten in Rundtischgesprächen und bilateralen Treffen Themen behandelt werden, die für die wirtschaftliche Zukunft des afrikanischen Kontinents von grundlegender Bedeutung sind:

  • Energiewende,
  • nachhaltige Infrastruktur,
  • Kreislaufwirtschaft von Materialien,
  • Industrielogistik,
  • aufkommende Technologien und künstliche Intelligenz,
  • Kompetenzaufbau und Strukturierung lokaler Branchen.

In diesem Zusammenhang tauschte sich Jean-Baptiste Sandoz mit mehreren führenden Politikern und institutionellen Entscheidungsträgern aus, darunter insbesondere:

  • Youssef Ahizoune, CEOvon ARMA ( Marokko), ein wichtiger Akteur im Bereich Abfallwirtschaft,
  • Jens Gabriel, Geschäftsführer von NordAlu, Spezialist für Industriealuminium,
  • Diaretou Madina Gaye Dieng, Präsidentin des Clusters „Französischsprachiges Afrika & Inseln“ von Schneider Electric,
  • Amer Benouda, Vizepräsidentvon ABA Technology, einem führenden marokkanischen Konzern im Bereich Industrie 4.0,
  • Papa Amadou Sarr, Generaldirektor der Porteo-Gruppe, ehemaliger leitender Angestellter der Afrikanischen Entwicklungsbank,
  • Dr. Paul Koffi Koffi, Kommissar der UEMOA und ehemaliger Minister,
  • Mohamed Mehdi Bensaïd, marokkanischer Minister für Jugend, Kultur und Kommunikation,
  • Mouad Hajji, Generalkoordinator der Weltmeisterschaft 2030 (FRMF) und ehemaliger Generalsekretär der CAF.

Diese Gespräche haben eine starke Übereinstimmung hinsichtlich der Notwendigkeit einer nachhaltigeren, widerstandsfähigeren und lokal wertschöpfenden Industrialisierung deutlich gemacht.


Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Industrialisierung: eine gemeinsame Vision

Im Laufe der Diskussionen kam man zu folgendem Schluss:
Der industrielle Wandel in Afrika kann nur dann nachhaltig sein, wenndie Kreislaufwirtschaft stark integriert wird.

Die Verwertung von Abfällen, die Verringerung der Abhängigkeit von neuen Rohstoffen und die Strukturierung lokaler Wertschöpfungsketten erscheinen als wesentliche Hebel, um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Souveränität und ökologischen Wandel miteinander zu verbinden.

Dieser Ansatz entspricht der Vision von Company Project, das industrielle Lösungen entwickelt, mit denen Abfälle durch fortschrittliche, reproduzierbare und an die regionalen Gegebenheiten angepasste Verfahren in Ressourcen umgewandelt werden können.


Eine Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa im Dienste des Wandels

Mohamed Mehdi Bensaïd, marokkanischer Minister für Jugend, Kultur und Kommunikation.

AlsBotschafter des Europäischen Klimapakts betonte Jean-Baptiste Sandoz, wie wichtig es ist, ausgewogene Partnerschaften zwischen Afrika und Europa aufzubauen, die auf dem Transfer von Know-how, industrieller Innovation und der Schaffung gemeinsamer Werte basieren.

Es geht nicht mehr nur darum, Technologien zu exportieren, sondern lokale industrielle Ökosysteme aufzubauen, die den Bedürfnissen der Regionen gerecht werden und gleichzeitig den globalen Klimazielen entsprechen.


Ein Forum, das die aktuellen Dynamiken aufzeigt

Die 6. Ausgabe des Choiseul Africa Business Forum bestätigt die wachsende Bedeutung der afrikanisch-europäischen Allianzen für die Strukturierung der Industriezweige von morgen.

Die Beteiligung von Jean-Baptiste Sandoz fügt sich in diese Dynamik ein, an der Schnittstelle zwischen industrieller Innovation, Kreislaufwirtschaft und internationaler Zusammenarbeit, und verdeutlicht den Aufstieg nachhaltigerer und widerstandsfähigerer Wirtschaftsmodelle.


Fazit

In Rabat hat das Choiseul Africa Business Forum 2025 gezeigt, dass die industrielle Zukunft des afrikanischen Kontinents gemeinsam mit Afrika gestaltet wird, wobei die Themen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Souveränität umfassend berücksichtigt werden.

Eine starke Botschaft, die von Akteuren geteilt wird, die davon überzeugt sind, dass nachhaltige Industrialisierung heute eine strategische Säule der wirtschaftlichen Entwicklung und der internationalen Zusammenarbeit ist.

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