(Interview veröffentlicht von der ENA)
Dieses von der ENA veröffentlichte Interview befasst sich mit Jean-Baptiste Sandoz' Vision der Kreislaufwirtschaft als strategischem Hebel für den industriellen, wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Wandel.
Er verdeutlicht die Grenzen des derzeitigen linearen Modells, das steigende öffentliche Kosten verursacht, sowie das Potenzial der Kreislaufwirtschaft, Wert und Arbeitsplätze zu schaffen und die industrielle Souveränität der Regionen zu stärken.
Das Gespräch unterstreicht schließlich eine zentrale Feststellung: Die Hindernisse für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft sind nicht mehr technologischer, sondern vor allem organisatorischer und wirtschaftlicher Natur und erfordern ein koordiniertes Vorgehen zwischen öffentlichen, industriellen und territorialen Akteuren.
Die Kreislaufwirtschaft ist nicht mehr nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch ein wichtiges industrielles, wirtschaftliches und haushaltspolitisches Thema. Die Beibehaltung eines linearen Modells verursacht steigende öffentliche Kosten, während die Strukturierung von Kreislaufwirtschaftszweigen es ermöglichen würde, Wert und Arbeitsplätze zu schaffen und die industrielle Souveränität der Regionen zu stärken. Die wichtigsten identifizierten Hindernisse liegen heute eher in der Organisation und Koordination der Akteure als in der Technologie selbst.





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